Wie arbeitet eigentlich ein Betrieb, der dasselbe macht wie wir, nur anderswo und für andere Kunden? Dieser Frage sind in diesem Jahr zwei Auszubildende nachgegangen.
B.I.N.S.S. hat 2025 gemeinsam mit der Freihoff Sicherheitsservice GmbH aus dem Raum Düsseldorf einen Azubi-Austausch gestartet. Dieser findet nun zum zweiten Mal statt. Beide Unternehmen sind in der Sicherheitstechnik tätig, arbeiten aber mit unterschiedlichen Kunden. Während B.I.N.S.S. überwiegend im öffentlichen Sektor unterwegs ist, liegt der Fokus bei Freihoff stärker auf Industriekunden.
Teil 1: Eine Woche in Berlin
Im August verbrachte Azad, Auszubildender im dritten Lehrjahr bei Freihoff, eine Woche bei uns. Begleitet wurde er von unserem Azubi Mika aus dem zweiten Lehrjahr. Auf dem Programm standen eine Großbaustelle, ein Einblick in die Videotechnik und ein Servicetag in der Staatsbibliothek Unter den Linden, bei dem beide lernten, wie ein Rauchansaugsystem ausgelesen wird.
Am meisten beeindruckt hat Azad aber etwas anderes. Ein Servicetechniker von B.I.N.S.S. hat sich ein eigenes Auswertungsskript geschrieben, mit dem sich auf einen Blick erkennen lässt, welcher Brandmelder bereits gewartet wurde und welcher noch offen ist. Die Idee ging direkt mit zurück in seinen Betrieb.
Teil 2: Eine Woche im Ruhrgebiet
Ende September ging es in die andere Richtung. Mika besuchte Azad im Raum Düsseldorf und war dort eine Woche lang bei Wartungskunden und einem großen Industriekunden im Einsatz. Dabei hatte er zum ersten Mal in seiner Ausbildung mit Videotechnik zu tun.
Was er aus der Woche mitgenommen hat, klingt auf den ersten Blick unspektakulär, ist aber eine wichtige Erkenntnis. In einem anderen Unternehmen läuft es nicht grundlegend anders. Die Prozesse ähneln sich, und auch die Herausforderungen sind oft dieselben.
Beide Auszubildende ziehen ein positives Fazit und würden den Austausch weiterempfehlen. Etwas mehr Zeit, um die jeweilige Stadt in Ruhe zu zeigen, hätten sie sich allerdings gewünscht. Dieses Feedback fließt in die Planung künftiger Austausche ein. Für eines war trotzdem immer Zeit. Die beiden haben sich einmal quer durch die kulinarischen Angebote beider Städte gefuttert.




